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12 Tausender erklommen

Tourbericht unseres Mitglieds Thorsten Bosbach

Wie angekündigt, hat am Samstag dem 05.06.21 Thorsten  Bosbach die Tour zu seiner Spendenaktion durchgeführt. Anbei sein Bericht.

Zu nachtschlafender Zeit um 3 Uhr in der Früh klingelte der Wecker, im nach hinein neige ich zu sagen, es war eine der schwierigsten Etappen….

Nach einem kalten Schauer unter der Dusche und einen kräftigendem Frühstück mit einigen Tassen Kaffee machte ich mich, mittlerweile ins Leben zurückgefunden, von meiner Pension in Kötzting auf zum Parkplatz Reitersberg, an dem die Tour startete.

Es dauerte einen kurzen Augenblick bis sich meine Augen an das Dämmerlicht gewöhnt hatten, dann saßen jedoch Bergstiefel und Rucksack perfekt, und es ging los.

Die ersten Schritte an diesem Morgen stimmten mich zuversichtlich, das Wetter wartete mit angenehmen Wandertemperaturen auf und der Anstieg war zunächst gut zu meistern.

Vielleicht waren die Anstiege auch auf der gesamten Strecke moderat und es lag an meiner Physis dies bei zunehmender Streckenlänge anders zu empfinden, auf jeden Fall, dies sei hier schon vorweg genommen…., ich war froh als ich 11 Stunden später in Bodenmais auf den Stufen eines freundliche Italieners mehr lag als saß und die zweite Flasche Schorle trank, bevor es im Taxi nach Kötzting zurück ging.

Bevor ich anfing diesen Text zu schreiben habe ich kurz überlegt, ob ich im Stil eines klassischen Berichtes über eine Bergtour schreibe, habe mich dann aber entschieden dies nicht zu tun.

Der Grund hierfür liegt darin, dass es weniger um die Tour und mein Erleben ging, sondern vielmehr darum, ein Zeichen zu setzen wie sich Leidenschaft und „Gutes Tun“ miteinander verbinden lassen.

Ziel der Tour war also nicht mein persönliches Erleben, welches auf keinem Meter meiner Wanderung zu kurz kam. Ziel war es uns gemeinsam zu sensibilisieren aus unserer Kraft und unserem Vermögen heraus für Andere da zu sein.

Dennoch, ein paar Worte zu dieser Hochtour, auf der ich das ein oder andere Mal zu kämpfen hatte. Wie schon erwähnt ging es in aller Frühe los, da der Wetterbericht eine relativ hohe Gewitterwahrscheinlichkeit für die zweite Tageshälfte prognostizierte. 

Dies zwang mich dann später auf Anraten der Hüttenwirte der Chamer-Hütte den Großen Arber nicht mehr zu erwandern, um meine eigene Sicherheit auf der Tour nicht zu gefährden (diese Strecke werde ich allerdings von Lohberg aus nachholen).

Aber bis zu diesem Zeitpunkt, und ich hoffe die Bilder werden es ein wenig wiedergeben, war es einfach nur schön. Bis zum Bergasthof Eck war ich alleine unterwegs und konnte die Stille und Ruhe mit vielen herrlichen Ausblicken für mich genießen.

Besonders gut gefiel mir die Passage Steinbühler Gesenke mit ihrem zum Teil alpinen Charakter und dem wunderbaren Blick ins Zellertal, aber auch das Bewusstsein auf den Spuren von Wolf und Luchs zu sein, die diese Gegend durchziehen und ein unermesslicher Reichtum für unsere Heimat sind. Hierbei wurde mir erneut klar, das mein Antrieb für diese Tour für den Strohh,alm ein emotionaler war.

Strenggenommen könnte ich zu jedem Gipfel eine kleine Geschichte erzählen, da ich immer wieder ergriffen war, dies würde den Rahmen bei weitem sprengen. Dennoch möchte ich den Blick nochmal auf die Rauchröhren lenken die mich sehr beeindruckt haben und das Waldschmitt-Denkmal an dem ich eine kurze Rast einlegte und meinen Gedanken nachhing, bevor es weiter ging.

Ab dem Gasthof Eck, ich hätte hier zugern ein Bier getrunken, aber die Zeit drängte, traf ich immer mal wieder auf weitere Wanderer oder Trailrunner die mir den Eindruck vermittelten, dass es mit meiner Kondition auch nicht allzu weit her sei.

Ab dem Mühlriegel wurde ich nochmals herausgefordert, indem ich mich durch die recht beschwerliche Kammvariante kämpfte nunmehr mit den entsprechenden Kilometern und Höhenmetern auf dem Buckel.

Auf den Kleinen Arber musste ich mich dann auch tatsächlich hinaufkämpfen und feststellen, dass mein Wasservorrat für die Tour knapp bemessen war. Glücklicherweise hatte die Chamer-Hütte geöffnet, sodass ich mich hier kurz mit einer Apfelsaftschorle stärken konnte und meine Vorstellung in die Fußstapfen Ötzis zu treten damit zu Nichte gemacht wurden.

Von der Chamer-Hütte nahm ich, wie gesagt den Abstieg nach Bodenmais und beendete dort die Hochtour, da mir die Hüttenleute von der Besteigung des Großen Arber an diesem Tag abrieten, da Gewitter aufzogen.

Diese letzte Etappe werde ich Ende August nachholen

Jetzt fehlen mir so langsam die Worte, aber ich hoffe Sie haben alle ein wenig an dieser Tour teilhaben können und fühlen sich inspiriert das damit verbundene Projekt zu unterstützen.

Das vielleicht noch zum Schluss, es hat unglaublich Spaß gemacht, die Hose passt wieder besser und ich freue mich wenn wir uns auf einer der nächsten Mitgliederversammlung sehen würden.

Netzwerk Nachhaltigkeit übergibt Spende

Am 30.06.21 besuchten uns drei junge Damen von Netzwerk Nachhaltigkeit. Vom 31.05. – 05.06.2021 führte die Organisation die Regensburger Nachhaltigkeitswoche durch. Täglich wurden Programm-Highlights angeboten. Von Podiumsdiskussionen über Online-Vorträge, eine Austellung und ein BioRegioMarkt. Der Erlös wurde an soz. Einrichtungen gespendet. Der Strohhalm wurde mit einer Spende von Euro 360,00 bedacht. Hierfür herzlichen Dank.

von rechts Eva Ackstaller, Lydia Reismann un Helen Geyer vom Netzwerk nachhaltigkeit, Heinrich Aumer vom Strohhalm

Einweihung der neuen Feldküche

Am Fronleichnamstag sind Sponsoren, Bürgermeister Ludwig Artinger und viele Gäste der Einladung des Strohhalm zur Einweihung der Feldküche gefolgt.

Der 1. Vorsitzende des Strohhalm, Herr Josef Troidl begrüßte die Gäste und bedankte sich bei den Sponsoren, die den Erwerb der Feldküche ermöglichten. Besonderen Dank dem Ideengeber Herrn Dr. Holly Hold, sowie Herrn Neumüller, der diese Idee aufgenommen und eine erfolgreiche Spendenaktion startete. Ein herzliches Vergelt`s Gott für Spenden von Marianne und Reinhard Wolf Stiftung,  Sparkasse Regensburg, Gewinnsparverein der Sparda-Bank-Ost-bayern e. V., Gemeinnützige Gesellschaft zur Stärkung des Regionalbe-wusstseins im Landkreis Regensburg mbH(GSR), Josef Raedlinger Bauunternehmen GmbH, Gerhard Wagner, Dr. Reinhard Kellner, Familienbrauerei Jacob oHG, Bürgerstiftung der Volksbank, konnte nun anlässlich des  20-jährigen Jubiläums des Strohhalms, die durch Herrn Josef Troidl vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde, die Feldküche in Betrieb genommen werden. Durch diese Spendenaktion wurde ein Betrag von insgesamt ca. 20.000 € erzielt.

Ideengeber Dr. Holly Hold, Stadtpfarrer Eichinger und Spendenorganisator Fritz Neumüller im Gespräch
v. links Bürgermeister Ludwig Artinger, Ehepaar Neumüller, Dr. Hold, Herr Beck, Frau Hold

Ansprache Josef Troidl

Ehrengäste

Durch diese Spende haben wir jetzt eine weitere Möglichkeit die Obdachlosen und Bedürftigen zu bestimmten Aktionen mit warmem Essen zu versorgen. Somit kommen wir einem Teil unserer Vereinsvision „keiner muss hungern“ wieder ein Stück näher. Geplant für die Zukunft ist der Einsatz bei Festen, Vereinsfeiern und gegebenenfalls auch für Vermietungen. Ein weiterer Anstoß und Gedanke ist auch die Feldküche ein- bis zweimal monatlich an Brennpunkten einzusetzen.

Koch Patrick beim Anrichten

Im Anschluss an die Grußworte von Herrn Troidl begrüßte Bürgermeister Artinger die Gäste und sprach sich lobenswert über den Strohhalm und diese gelungene Aktion aus. Nach ein paar Grußworten von Herrn Neumüller segnete Stadtpfarrer Eichinger von der Pfarrei Reinhausen die Feldküche und eröffnete das traditionelle Bratwürstlessen zu Fronleichnam.

Ein paar lobende Worte von Bürgermeister Ludwig Artinger

Segnung durch Stadtpfarrer Eichinger von der Pfarrei Reinhausen

Wir hoffen, dass wir mit dieser Idee entsprechenden Erfolg haben und möglichst viele Bedürftige damit erreichen.

Es ist angerichtet – wir sind bereit

Die neue Feldküche

Einweihung Feldküche Strohhalm mit Bürgermeister Ludwig Artinger

Herr Bürgermeister Ludwig Artinger nimmt in Vertretung von Frau Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer an der Einweihung der neuen Feldküche am 03.06.2021 um 11.00 Uhr vor dem Strohhalm, Keplerstraße 18, 93047 Regensburg teil.

In diesem Zuge soll auch den  Sponsoren die uns den Erwerb der Feldküche ermöglicht haben nochmal ein herzliches Vergelt`s Gott ausgesprochen werden. Besonders Herrn Fritz Neumüller der diese super Spendenaktion organisiert hat.

Nach den Grußworten durch den 1.Vorsitzenden Josef Troidl und   Bürgermeister Ludwig Artinger, sowie der Weihung durch Herrn  Stadtpfarrer Josef Eichinger von der Pfarrei Reinhausen erfolgt die Inbetriebnahme der Feldküche traditionell an diesem  Tag mit Bratwürsten auf Kraut. Eingeladen zum mitfeiern sind alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Kieser Training desinfiziert Hände im Strohhalm

Am vergangenen Freitag hat Kieser Training Regensburg, vertreten durch ihren Geschäftsleiter, Thilo Hermjohannknecht, dem Strohhalm  eine Desinfektionssäule gespendet. Kieser Training möchte damit ein Zeichen des Zusammenhalts in dieser besonderen Zeit setzen.

Wir hoffen durch baldige Lockerungen auch wieder unsere Einrichtungsstätte öffnen zu können, dann kann die Spende der Desinfektionssäule viele Hände desinfizieren.

von links: Geschäftsleiter Thilo Hermjohannknecht von Kieser Training Regensburg, Johann Spießl und Josef Troidl vom Strohhalm

Strohhalm lebt Tradition

Durch den Wegfall der Fronleichnamsprozession auf Grund von  Corona möchte der Strohhalm die Tradition trotzdem aufrecht erhalten. Zahlreiche Unterstützung und großzügige Spenden von Sponsoren haben uns den Erwerb einer Feldküche ermöglicht. Diese möchten wir nun zusammen mit Regensburger Bürgerinnen und Bürgern  am Fronleichnamstag traditionell mit Bratwürsten, gespendet vom Hahn Zelt GmbH,  in Betrieb nehmen.

Dazu laden wir sie recht herzlich ein Donnerstag, den 03. Juni 2021 – um 11.00 Uhr am Strohhalm, Keplerstraße 18, 93047 Regensburg Wir würden sie gerne dazu im Strohhalm begrüßen und uns sehr über zahlreichen Besuch bei der Einweihung der neuen Feldküche freuen. Anlässlich dieses Ereig-nisses nehmen wir auch gerne Spenden entgegen. Ein Schnelltest ist vor Ort möglich. Selbstverständlich werden alle Auflagen der Corona-Bestimmungen eingehalten.

Strohhalm unterwegs auf der Kaitersberg-Arber-Hochtour

Nachdem es uns gemeinsam mit Sponsoren gelungen ist ein Haus in der Metgebergasse zu erwerben, steht nun der Umbau und die Sanierung des Gebäudes an. Ziel ist es, bis Ende des Jahres, genauer gesagt bis zum Winteranfang, die vier vorgesehenen Appartements u.a. für Obdachlose und bedürftige Menschen bezugsfertig zu machen. Hierzu benötigen wir weitere Unterstützung. Wir alle wissen, dass dies eine sehr ambitionierte Aufgabe ist! Wir wissen aber auch, dass egal wie hoch die Herausforderung ist, wir auch diese gemeinsam mit den Unterstützern des Strohhalm meistern können.

Gerade in dem Wissen, dass die Zeit drängt, hat sich unser Vereinsmitglied Thorsten Bosbach in Absprache mit dem Strohhalm zu folgender sportlichen Charity entschlossen.

Thorsten Bosbach wird am 5 Juni (soweit das Wetter mitspielt), die Kaitersberg-Arber-Hochtour über zwölf Tausender im Bayrischen Wald absolvieren.

Die herausfordernde Tour wird natürlich fotografisch für Sie festgehalten. Die Erlebnisse und Eindrücke wird Herr Bosbach im Nachgang auf unserer Homepage veröffentlichen und evtl. sofern es die Situation zulässt in einem Vortrag vorstellen.

12 Tausender Tour vom Kaitersberg zum Großen Arber

Sie haben die Möglichkeit sich mit einer Spende an dieser Aktion zu beteiligen, um schnellstmöglich den Wohnraum zu schaffen, der so dringend benötigt wird. Wie immer fließen die Spenden zu 100% in das Projekt! Eine Spendenquittung ist obligatorisch, sofern Sie diese wünschen. Sie haben die Möglichkeit pro Gipfel zu spenden, oder Sie entscheiden sich für einen Gipfel. Lassen Sie uns gemeinsam ein Strohhalm sein! P.S wir würden uns freuen, wenn Sie diese Mail an Ihre Geschäftspartner, Freunde und Bekannten weiterleiten würden. Vielleicht findet sich der ein oder andere mehr, der unser Projekt  noch unterstützen möchte-)

Sichergestellte Schokolade wurde wohltätigem Zweck zugeführt

Am Mittwoch, den 19.05.2021 überreichten Vertreter der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg mehreren regionalen Einrichtungen für Hilfsbedürftige einige hundert Tafeln Schokolade, welche bei einer Kontrolle sichergestellt wurden.

Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz

Die Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg kontrollierte am 21.04.2021 auf der A93 Höhe Siegenburg einen im Ausland zugelassenen Pkw. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass das Visum des Fahrers abgelaufen war. Außerdem wurden im Fahrzeug neben Marihuana mehrere große Taschen mit Süßigkeiten aufgefunden. Mangels Eigentums- und Herkunftsnachweis wurde die Schokolade wegen des Verdachts der Hehlerei sichergestellt.

Der rechtmäßige Eigentümer konnte nach weiteren Ermittlungen nicht ausfindig gemacht werden. In der Regel werden in solchen Fällen sichergestellte Gegenstände durch das zuständige Hauptzollamt verwertet. Da dies innerhalb der Haltbarkeitsfrist nicht rechtzeitig möglich war, konnte die verderbliche Ware einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden.

Über 500 Tafeln Schokolade im Wert von mehr als 1.300 Euro wurden am 19.05.2021 an vier gemeinnützige Organisationen verteilt. Die Übergabe der Schokolade durch die Leiterin der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, Frau Polizeidirektorin Ursula Fendl, und den Leiter der Fahndungskontrollgruppe, Herrn Polizeihauptkommissar Christian Rödl, erfolgte beim Polizeipräsidium Oberpfalz unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Die Schokoladentafeln werden durch die Einrichtungen an Bedürftige weiterverteilt.


Henssler gegrillt: Geld gespendet

Bei der TV-Koch-Show „Grill den Henssler“ haben Peter und Lea Passian gegen den Starkoch gewonnen. Dafür gab es 3000 Euro.

Dass Peter und Lea Passian kochen können, dürfte in der Region Regensburg hinlänglich bekannt sein. Dass sie sogar den großen TV-Köchen Paroli bieten und sie gar übertreffen, das ist dann aber schon eine Wahnsinnsleistung: Mit dem Dessert „Pina Colada dekonstruiert“ haben Peter und Lea Passian bei der TV-Koch-Show „Grill den Henssler“ gegen den Starkoch gewonnen und dafür 3000 Euro erhalten.

Dieses Geld spendeten die beiden jetzt zu gleichen Teilen an das Tierheim Regensburg und an den Strohhalm, eine Einrichtung in der Innenstadt für Obdachlose und Bedürftige. Josef Troidl vom Strohhalm zeigte sich von der Spende freudig überrascht und meinte: „Wenn jemand so gut kocht, dann könnte er doch auch mal für uns hier im Strohhalm kochen“. Abgeneigt zeigte sich Peter Passian nicht: „Mal sehen, ist bestimmt sehr reizvoll.“

1500 Euro gab es für den Strohhalm. Gespendet von Peter und Lea Passian (beide negativ auf Corona getestet) an Josef Troidl ( geimpft). Foto: Tino Lex