Kleiderkammern dürfen Waren an Bedürftige in Regensburg ausgeben

Auch im Lockdown dürfen die Kleiderkammern gebrauchte Kleidung an Bedürftige in Regensburg ausgeben, Die Landtagsabgeornete Sylvia Stiersdorfer und Sozial-Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein hatten sich dafür gemeinsam bei der Bayerischen Staatsregierung stark gemacht. “Ich freu mich, dass die Sozialministerin so rasch und positiv auf unsere Anliegen reagiert und grünes Licht gegeben hat”, so MdL Sylvia Stiersdorfer. Auch Bürgermeisterin Astrid Freudenstein ist erleichtert: “Die Kleiderkammern sind gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wichtig für die Versorgung unserer Obdachlosen”, so Freudenstein. Die Vorgaben sind wie im Einzelhandel. Die Kleidung darf nur unter Einhaltung der im Einzelhandel üblichen Hygienevorschriften ausgegeben werden.

Im Strohhalm wird das wie folgt durchgeführt:

Leider sind wir im Moment nicht in der Lage Waren anzunehmen. Unser Lager ist Dank der vielen Spenden voll und wir haben keine Kapazitäten frei. Wir sind deshalb gezwungen die Warenannahme vorerst bis Mitte März einzustellen. Wir informieren Sie, wenn wieder Freiraum geschaffen ist.

Warenausgabe: Die Ausgabe von Kleidung erfolgt über Bestellschein. Dieser liegt täglich von Montag bis Samstag zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr an der Essensausgabe am Haupteingang Strohhalm in der Keplerstrasse auf. Oder Sie bestellen online über e-mail . Sie werden verständigt, wenn die Ware zur Abholung im Strohhalm bereit liegt.

Ab sofort stehen täglich von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 12.30 Uhr warme Bekleidung, Decken und Schlafsäcke vor der Kleiderkammer in der St. Albans-Gasse 14 / Eingang Am Römling zur Mitnahme bereit.

MdL Sylvia Stiersdorfer (rechts) und Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein (Mitte) überbrachten Strohhalm-Gründer Josef Troidl die gute Nachricht.